Delphine gehören zu den intelligentesten und sozialsten Tieren unseres Planeten.
Keine Fische, sondern kluge Säuger
Es ist ein weit verbreiteter Irrtum: Delphine sind keine Fische, sondern hoch entwickelte Säugetiere aus der Familie der Zahnwale. Weltweit gibt es fast 40 verschiedene Arten, von denen der Große Tümmler (Tursiops truncatus) der bekannteste ist. Sie sind Warmblüter, atmen durch eine Lunge und gebären lebende Junge, die sie säugen – genau wie wir Menschen.
Komplexe Gesellschaft und Kommunikation
Das soziale Leben der Delphine ist tiefgründig und komplex. Sie leben in Gruppen, den sogenannten Schulen oder Pods, die oft dutzende von Tieren umfassen und sich ständig neu formieren können.
- Soziale Bindungen: Delphine pflegen enge Bindungen. Sie unterstützen verletzDer halbe Schlaf – unihemisphärisch
- Wie schafft es ein Säugetier, zu schlafen, ohne zu ertrinken? Die Lösung ist der unihemisphärische Schlaf: Dabei ruht immer nur eine Gehirnhälfte tief, während die andere wach bleibt, um die lebenswichtige Atmung zu steuern und auf potenzielle Gefahren wie Haie zu achten. Sie können also buchstäblich mit einem offenen Auge schlafen!te oder kranke Artgenossen, indem sie sie zur Oberfläche drücken, damit diese atmen können.
- Der individuelle Name: Forscher haben die Existenz von individuellen Pfiffen nachgewiesen. Jeder Delphin entwickelt einen einzigartigen Pfiff in den ersten Lebensmonaten, der wie ein Namensruf funktioniert und dazu dient, sich in der großen Gruppe zu identifizieren.
Das Wunder der Echolokation
Delphine sind auf ihre Ohren angewiesen, denn unter Wasser sehen sie oft nur eingeschränkt. Deshalb nutzen sie ein biologisches Super-Sonar: die Echolokation.
Sie erzeugen hochfrequente Klicklaute im sogenannten Melon (einem Fettgewebe in ihrer Stirn) und senden diese ins Wasser. Wenn die Schallwellen auf ein Objekt treffen, kehren sie als Echo zurück. Die Delphine analysieren dieses Echo und können daraus messerscharf ableiten:
- Entfernung und Größe des Objekts.
- Form und Geschwindigkeit der Beute (selbst wenn diese im Sand verborgen ist!).
Der halbe Schlaf – unihemisphärisch
Wie schafft es ein Säugetier, zu schlafen, ohne zu ertrinken? Die Lösung ist der unihemisphärische Schlaf: Dabei ruht immer nur eine Gehirnhälfte tief, während die andere wach bleibt, um die lebenswichtige Atmung zu steuern und auf potenzielle Gefahren wie Haie zu achten. Sie können also buchstäblich mit einem offenen Auge schlafen!
Fun Facts im Überblick:
- Rasanter Speed: Die schnellsten Delphinarten können Geschwindigkeiten von über 55 km/h erreichen und sind damit blitzschnelle Jäger.
- Kognitive Fähigkeiten: Neben Menschen und Menschenaffen gehören Delphine zu den wenigen Tieren, die sich selbst in einem Spiegelbild erkennen können.
- Kein Kauen: Obwohl sie bis zu 250 Zähne haben können, nutzen Delphine diese nicht zum Kauen, sondern nur zum Festhalten ihrer Beute, die sie meistens im Ganzen verschlucken.
Delphine sind wahrhaft faszinierende Wesen, deren Intelligenz und komplexes Verhalten uns lehren, wie reich und wundersam das Leben in unseren Ozeanen ist.

